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Informationen zum Konzert am 1. Juni 2013
 
Konzertbeginn: 21:30 Uhr im Sa Taronja-Theater
mit einem Menü im Restaurant Limón y Chelo um 19 Uhr (25€)
Eintritt: 20 Euro (12€ für Sa Taronja-Mitglieder)
Studenten und Jugendliche unter 16 frei
 
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Tamas Vasarhelyi - Violine
Maximilian von Pfeil - Cello
Paul Rivinius - Klavier
 
Franz Schubert: Klaviertrio B-Dur Nr. 1 D. 99 (1827)
Allegro moderato - Andante un poco mosso - Scherzo. Allegro - Rondo. Allegro vivace
 
- Pause -
 
Antonín Dvořák: Klaviertrio No. 4 „Dumky“ in E-moll, Op. 90
Lento Maestoso - Poco Adagio - Andante - Andante Moderato - Allegro - Lento Maestoso
 
Das Programm
 
Schuberts B-Dur-Trio, D 898 wurde komponiert im Oktober oder November 1827.
"Der Zug zum Symphonischen ist (in seinen Trios) ebenso unüberhörbar wie in Schuberts G-dur-Streichquartett, seinem Streichquintett und seinen späten Klaviersonaten. Er wird erreicht durch die Ausdehnung der einzelnen Themen zu Themenblöcken, die sich in ihrer um sich selbst kreisenden Melodik nicht zu Ende singen zu können scheinen, und durch eine die fremdesten Tonarten streifende Durchführungstechnik." ( zit. nach www.kammermusikfuehrer.de/werke/1633)
 
Nach dem exquisiten Schubert-Trio zu Beginn wird uns das "Dumky"-Trio von ‪Antonín Dvořák‬ geboten, inspiriert von der Liebe des Komponisten zur slawischen Volksmusik. (Dumka - im Plural dumky -beschreibt einen Zustand zwischen Melancholie und Träumerei, oder auch "eine epische Ballade von brütender Intensität.”)
Das Dumky-Trio Trio ist eines von Dvořáks originellsten und typischsten Kompositionen. Er folgt hier nicht der traditionellen drei- oder viersätzigen Kammermusik-Form, sondern entwirft das Stück in gleich sechs Teilen, jedes in einer anderen Tonart und mit dem Wechsel der Stimmungen, der Dvoráks Dumka-Konzept entspricht.
 
Das Programm wird wieder gepielt von einem wundervollen Ensemble:
 
 
Die Musiker
 
Tamás Vásárhelyi - Violine
 
Man hat selten die Gelegenheit, einen klassischen Musiker zu erleben, der mit solcher Verve, Leidenschaft und Freude spielt wie Tamás Vásárhelyi, ein außergewöhnlicher Geiger, geboren in Deutschland als Sohn ungarischer Eltern. Er ist längst kein Neuling mehr in Sa Taronja; Tamás spielte schon in den Jahren 2007 und 2012 bei uns. Als leidenschaftlicher Kammermusiker ist er zurzeit Mitglied des Baseler Kammerorchesters, stand als Mitglied der Berliner Philharmoniker, des Mahler-Kammerorchesters sowie des Mondial Piano Quartetts oft auf europäischen Bühnen.
 
 
Maximilian von Pfeil - Cello
 
Tamás zur Seite steht der Cellist Maximilian von Pfeil, der nicht nur seit 2003 mit dem DSO in Berlin gearbeitet hat, sondern auch mit dem Baseler und dem Mahler-Kammerorchester, dem Stuttgarter SWR-Orchester sowie dem Gewandhaus-Orchester in Leipzig. Sein Cello wurde Mitte des 19. Jahrhunderts von Jean-Baptiste Vuillaume gebaut, einem französischen Geigenbaumeister, der in Stradivaris Fusstapfen trat.
Wie viele der anderen "Serenata Berlin"-Musiker ist auch von Pfeil voller Leidenschaft für die Kammermusik und reist um den Globus, um sich und sein Publikum mit Musik zu beglücken. Er ist zum zweiten Mal in Sa Taronja, um die Intimität des Konzertssaals und den großen Enthusiasmus des Publikums zu geniessen.
 
 
Paul Rivinius - Klavier
 
Wir freuen uns, dass Paul Rivinius dieses Trio vervollständigt; der Pianist ist bereits zum dritten Mal dabei. Auch er ist ein gefragter Spitzenmann der Kammermusik (zugleich übrigens preisgekrönter Hornist), und mit vielen Auszeichnungen ausgestattet. Rivinius spielte mit dem Clemente Trio in New Yorks Carnegie Hall und in der Wigmore Hall in London, sowie an anderen renommierten Orten der internationalen Konzertszene. Darüber hinaus spielte er bereits seit 2004 gemeinsam mit seinen Brüdern Benjamin, Gustav und Siegfried im Rivinius Piano Quartett und dem Mozart Piano Quartett.
FranzSchubert
MaximilianvonPfeil
dvorak
Franz Schubert
Antonin Dvorak
 
paulrivinius
SERENATA BERLIN 2013